Weihnachtskantaten

Licht der Weihnacht, Licht des Friedens

Musik: Rabe, Gerhard
Text: Rabe, Brigitte

Frauen-/ Jugendchor

Besetzung:

Für Jugend-/Frauenchor, (Chor-) Solisten, Sprecher/-in, Ausdruckstanz ad libitum und Orchester oder Orgel (Klavier)

„Freude sei in aller Welt“ – Mit zwei kräftigen „Freuden“-Akkorden, die sich, unterbrochen von festlichem Laufwerk des Orchesters, in drei Sequenzen gen Himmel recken, beginnt die Kantate, die durch den Wechsel zwischen der Geschichte aus Bethlehem und Betrachtungen der heutigen Zeit Bezüge herzustellen versucht.

 

Nach dem Ave Maria und der erwartungsfrohen aber auch stille werdenden Antwort auf diesen Engels-Gruß fragt die Kantate, wo „ein Herz für die Menschen“ in unserer Zeit wohl zu finden sein könnte. Sie will auch Wege aufzeigen, wie unser Weihnachtsfest durch Stille und Besinnung („Heilig ist die Nacht“) das ungute Gefühl des Festtagsrummels verlieren kann.

 

Dazu verhelfen auch meditative Texte, die nicht überleiten, sondern zusätzliche Anstöße geben. Hirten und Könige haben es, wie in „Ihr Hirten erwachet“ und „Heil’ger Stern von Bethlehem“ klangschön zu erfahren ist, schließlich vorgemacht. Und wenn diese Freude nach 2000 Jahren noch lebendig ist, bestätigt das abschließende „Nun freut sich Erd und Himmelszelt“ mit der großen Gloria-Schlussfuge, dass es sich lohnt, sie für sich zu gewinnen.

 

Die Chöre sind durchweg 4-stimmig gesetzt und auch die polyphonen Passagen sind durch ihre klare Anlage gut zu bewältigen, was die Wirkung der prachtvollen Eck-Sätze ebenso wenig beeinträchtigt wie die innigen, stimmungsvollen Betrachtungschöre.  Der Solo-Part kann auch von Chorsängern übernommen werden.

 

Aus einer Werkbesprechung von Dietmar Fratz


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